Kawasaki lässt Motor und Rahmen unverändert und rüstet vor allem Fahrwerk und Bremsen auf, um die Ninja 650 sportlicher zu machen.
Neu:
- Fahrwerk: Statt der konventionellen Telegabel gibt es eine 37-mm-Showa-USD-Gabel (SFF-BP), die mehr Steifigkeit und Gefühl fürs Vorderrad bringen soll. Das Heck wurde neu abgestimmt (Federrate, Dämpfung, Vorspannung).
- Bremsen: Vorne sitzen jetzt radiale Vierkolbensättel statt axialer Zweikolbensättel. Die 300-mm-Scheiben bleiben, sind aber nun rund statt im Petal-Design. Beläge, Hebel und ABS wurden angepasst.
- Display und Connectivity: Das 4,3-Zoll-TFT hat ein neues Layout (zwei Varianten, heller oder dunkler Hintergrund, automatische Helligkeit). Die Smartphone-App bekommt Navigation und Sprachsteuerung.
- Quickshifter: Erstmals ist ein Kawasaki Quick Shifter (KQS) erhältlich, allerdings nur als Zubehör und nur zum Hochschalten. Ein Herunterschalt-Assistent wird nicht erwähnt.
- Optik: Der Kotflügel ist breiter und deckt die Gabelrohre stärker ab.
Unverändert:
- 649-cm³-Parallel-Twin mit 68 PS (50,2 kW) bei 8.000 U/min und 64 Nm bei 6.700 U/min
- Gitterrohrrahmen und leichtes, neutrales Handling
- Traktionskontrolle KTRC mit zwei Modi
- 35-kW-Version für den A2-Führerschein
Fazit: Die 2027er Ninja 650 bleibt der zugängliche Einstieg in die Mittelklasse, wirkt aber dank besserer Bremsen und Gabel deutlich hochwertiger und sportlicher.












