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Kawasaki Ninja 650 Modelljahr 2027

Kawasaki Ninja 650 Modelljahr 2027

Kawasaki lässt Motor und Rahmen unverändert und rüstet vor allem Fahrwerk und Bremsen auf, um die Ninja 650 sportlicher zu machen.

 

Neu:

  • Fahrwerk: Statt der konventionellen Telegabel gibt es eine 37-mm-Showa-USD-Gabel (SFF-BP), die mehr Steifigkeit und Gefühl fürs Vorderrad bringen soll. Das Heck wurde neu abgestimmt (Federrate, Dämpfung, Vorspannung).
  • Bremsen: Vorne sitzen jetzt radiale Vierkolbensättel statt axialer Zweikolbensättel. Die 300-mm-Scheiben bleiben, sind aber nun rund statt im Petal-Design. Beläge, Hebel und ABS wurden angepasst.
  • Display und Connectivity: Das 4,3-Zoll-TFT hat ein neues Layout (zwei Varianten, heller oder dunkler Hintergrund, automatische Helligkeit). Die Smartphone-App bekommt Navigation und Sprachsteuerung.
  • Quickshifter: Erstmals ist ein Kawasaki Quick Shifter (KQS) erhältlich, allerdings nur als Zubehör und nur zum Hochschalten. Ein Herunterschalt-Assistent wird nicht erwähnt.
  • Optik: Der Kotflügel ist breiter und deckt die Gabelrohre stärker ab.

Unverändert:

  • 649-cm³-Parallel-Twin mit 68 PS (50,2 kW) bei 8.000 U/min und 64 Nm bei 6.700 U/min
  • Gitterrohrrahmen und leichtes, neutrales Handling
  • Traktionskontrolle KTRC mit zwei Modi
  • 35-kW-Version für den A2-Führerschein

Fazit: Die 2027er Ninja 650 bleibt der zugängliche Einstieg in die Mittelklasse, wirkt aber dank besserer Bremsen und Gabel deutlich hochwertiger und sportlicher.